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GESPIELTES
AGA! AGA!
Eine Groteske von Elisabeth Koschat
Menschenfleischzucht zum Verzehr in der Spitzengastronomie ist ein einträgliches Geschäft. Der Präsident der Inselhumanfabrik auf Agaland verteidigt seine Marktführerschaft, wenn sich da nicht seine Tochter Marie in den Weg stellen würde. Das junge Mädchen ist wohl die einzige, die das Ausmaß und die Tragweite dieser Ungeheuerlichkeit erkennt. Der Besuch einer EU Kommissarin ist ihre große Chance, diese menschliche Groteske zu beenden, aber kann das gelingen, wo doch das große Geschäft mit jungem, zartem Menschenfleisch lockt?
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DER ZERRISSENE -
Posse mit Gesang
von Johann Nepomuk Nestroy
Jung, gutaussehend, reich, sehr reich, dynamisch, gesegnet mit allerlei Talenten:
Herr
von Lips führt ein recht kommodes Leben, aber er, als einer vom Schicksal
Beglückter, hat´s nicht einfach, er steckt in einer persönlichen
Sinnkrise und seufzt so ganz herzerwärmend: „Meiner Seel, ´s
is a fürchterlich´s G´fühl, wenn man selber nicht weiß,
was man will...“. Daraufhin sagt er sich: „Scheiß drauf“,
und heiratet eben das erste fremde Frauenzimmer, das ihm begegnet und bringt
gleich auch ihren alten Liebhaber - so sieht´s wohl aus - ums Leben.
Als auch noch die Kathilieb erwacht, führen die Ereignisse zu einer verrückten
Gemütsentlarvungskomödie, die hart am Tragischen vorbeischrammt und
uns alle ein wenig auf die Schaufel nimmt. Ich bin Lips, du bist Lips und du
auch...
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Die drei Groschen Oper
Die Greiner Dilettantengesellschaft spielt Bertolt Brecht/Kurt Weill.
Die Dreigroschenoper erzählt aus dem Leben des Macheath genannt Mackie Messer.
Es heißt, er ist ein Mann, der sich nicht um Gesetze kümmert und nun
dafür büßen muss. Die Menschen hassen ihn, bewundern ihn, wollen
ihm nahe kommen und treiben doch auch ihr Spiel mit ihm. Schließlich fragt
man sich, wer manipuliert wen. Das Spiel zeigt, wie in der gesellschaftlichen
Anerkennung gleichzeitig das persönliche Scheitern liegen kann und stellt
Fragen nach dem Glück in der menschlichen Existenz.
Zum guten Ende soll es angeblich dann doch noch kommen, zuletzt auch
durch die wunderbare und doch irritierende Musik von Kurt Weill,
die mit einigen Kniffen
gegen Oper und Operette und vielen Stilzitaten amüsiert.
Die Frösche
Griechische Komödie von Aristophanes uraufgeführt
405 v. Christus in Athen
Es ist ein Jammer! Die Komödie erzählt, dass in
Athen leider die besten
Dichter gestorben sind, daher begeben sich Dionysos und sein Diener
Xanthias auf den Weg in die Unterwelt in den Hades um wieder einen
dieser Literaten auf die Welt zu holen. Allerdings ist das nicht so einfach,
es gibt bereits am Weg in die Unterwelt viele Hindernisse zu überwinden
und um schließlich den Besten der Besten zu finden, braucht es einen
Dichterstreit.
Klaras Verhältnisse
Die Premiere zu diesem Stück fand am 22. April 2006 im
Stadttheater Grein statt. Klara sucht eine echte Aufgabe, einen
Platz im Leben. Deshalb provoziert sie ihre Kündigung. Sie
will ein anderes
Leben führen. Bei ihrer Suche begegnen ihr die unterschiedlichsten
Begierden und Sehnsüchte. Die anderen wollen sie für ihre
Wünsche
benützen, ihr aber nicht dabei helfen, einen Platz im Leben
zu finden.
Klaras Verhältnisse ist eine tragikomische Gratwanderung zwischen
Realität und Traum, zwischen hochfliegenden Wünschen und
banalen
Abgründen, voll optimistischer Traurigkeit.
Dea Loher ist eine der wichtigsten deutschen Theaterautorinnen
der Gegenwart. "Klaras Verhältnisse" wurde als Auftragswerk
für
das Wiener Burgtheater geschrieben.
Don Juan in Nöten
Premiere zu diesem Stück war am 6. November 2004 im historischen
Greiner Stadttheater. Der Mythos vom Frauenverführer Don Juan
wird in der heurigen Herbstproduktion der Greiner Dilettantengesellschaft
schonungslos
zerstückelt, zerstört. Übrig bleibt der Witz des Lebens.
Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Oper Don Giovanni steht Don
Juan in seinen Nöten bei und greift im Stück um sich.
Doch nicht der steinerne Gast stürzt Don Juan in die Hölle,
sondern es sind die Frauen, an denen er scheitert. Oskar Zemme erzählt
in dieser Komödie vom Leben des Don Juan, der sich nicht mehr
so recht in seinen besten Jahren befindet. So wie er der Hölle
glücklicherweise entronnen ist, will er so mancher Frau entrinnen,
deren Liebreize verflogen sind. Natürlich wird das künstlerische
Team um Manuela Kloibmüller wieder neue Inszenierungswege beschreiten
und die Schauspieler der Dilettanten garantieren diesmal einen Lacherfolg.
In der Hauptrolle als Don Juan auf der Bühne Hans Peter Baumfried,
der mit seinem Diener Lepporello (Christian Geirhofer) auf der Flucht
vor seiner Vergangenheit in einem schon etwas überholten Hotel
landet. Donna Elvira (Eva Hammer), Donna Anna (Brigitte Leitner)
und Octavio (Josef Hundegger) sind ihnen auf den Fersen um den Tod
des Komtur zur rächen. In weiteren Rollen sehen sie Astrid Zehetner
als Walpurga, Alfons Puchner als Hotelier Ehrlich und Margarete Lichtblau
als Bärbel. Christian Hochgatterer betrachtet, erzählt
und verwirrt das Spiel in der Rolle des Hauptmannes auf charmant
verrückte Art und Weise.
Man darf gespannt sein, wie sich das Greiner Stadttheater auch zur
Opernbühne verwandelt und W. A. Mozart noch seine Fäden
zieht. Böse.Witzig.Skurill – so viel ist sicher. Kartenvorverkauf
in der Buchhandlung Hinterecker (07268/373). Gespielt wird vom 6.
November bis zum 4. Dezember im historischen Greiner Stadttheater.
Die Firma Fröschl Möbeltischlerei und Ruttensteiner Naturholzzäune
ist Hauptsponsor der Saison 2004 und sei auch auf diesem Wege für
die großartige Unterstützung gelobt und bedankt (www.mfroeschl.at). Übrigens
- die Firma Fröschl hat so einiges zu bieten - im neuen Firmengebäude
sind die Möbeltischlerei und die Ruttensteiner Naturholzzäune
vereint und freuen sich natürlich auch auf Ihren Besuch.
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Diese Produktion wurde
unterstützt von:
FAMILIE FEISTL
BURG WERFENSTEIN


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